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  • Ms-108
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  • Ms-108,180[3]et181[1] Diplomatic transcription
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Wendet man meine Betrachtung auf das Cantorsche Diagonalverfahren an so ergibt sich:
Eine unendliche Menge von Dezimalbrüchen
0˙a
1
1
a
2
1
a
3
1
a
4
1
……
0˙a
1
2
a
2
2
a
3
2
4
2
……
0˙a
1
3
a
2
3
a
3
3
a
4
3
……
– – – –
– – – –

kann nur ein Gesetz bedeuten nach dem Gesetze gebildet
Ms-108,181
werden und das heißt eigentlich eine Funktion von zwei Veränderlichen. F(x,y) ist die allgemeine Form dieser Dezimalbrüche. F(x,n) ist der n-te von ihnen & F(m,n) seine m-te Stelle. Der Dezimalbruch nach der Diagonale genommen ist F(x,x) und verändert lautet er etwa F(x,x) + 1 (dazu müßte festgesetzt werden, daß 0 + 1 = 1, 1 + 1 = 2, … q + 1 = 0 etc. ist).
Und nun zeigt ein Induktionsbeweis daß F(x,x) + 1 eine andere Entwicklung hat als jedes beliebige F(x,y). Wo aber ist hier das höhere Unendliche? (oder gar das „eigentlich Unendliche”?)

(2015–) Wittgenstein Source Bergen Nachlass Edition (WS-BNE). Edited by the Wittgenstein Archives at the University of Bergen under the direction of Alois Pichler. In: Wittgenstein Source, curated by Alois Pichler (2009–) and Joseph Wang-Kathrein (2020–). (N) Bergen: WAB.




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