Man kann einen alten Stil gleichsam in einer neuen neueren Sprache wiedergeben, ihn sozusagen neuaufführen in einer Weise Auffassung, die // in einem Tempo, das // unsrer Zeit gemäß ist. Man ist dann eigentlich ˇnur in Wirklichkeit nur reproduktiv. Das
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habe ich beim Bauen getan.
  Was ich meine, ist aber nicht ein neues Zurechtstutzen eines alten St[y|i]ls. Man nimmt nicht die alten Formen & richtet sie dem neuen Geschmack entsprechend her. Sondern man spricht, vielleicht unbewußt, wirklich in Wirklichkeit die alte Sprache, spricht sie aber in einer Art & Weise, die der neuern Welt, darum aber nicht notwendigerweise ihrem Geschmack, angehört.