• Collapse

  • Annotate using Feed The Pundit
  • Ms-146
  • Facsimile
  • Ms-146,27r[3]et27v[1] Diplomatic transcription
  • prev
  • next
  • Drag

   
     Nehmen wir an etwas sei mir wohlbekannt, wenn ich bei seinem Anblick ruhig wäre, & statt dessen will ich wieder sagen daß mein Gesicht während des Anblicks ruhig bliebe. Dann ist es klar was es heißt von einem beliebigen Anblick aus zusagen, (ob) wahr oder falsch, er sei mir wohlbekannt. Ich würde dann sagen: ich kann mir wohl vorstellen dieser Anblick sei mir wohlbekannt auch wenn er es nicht ist¤ (wie ich sagen kann ich kann mir vorstellen das dieser Mensch graue Haare hätte obwohl er blonde hat). Es ist mir (hier) klar worin
Ms-146,27v
das Wegdenken der blonden Haare etc. besteht (es könnte darin bestehen daß ich den Menschen male aber mit anderer Haarfarbe).
     Wie ist es nun wenn wir uns || ich mir analog die Wohlbekanntheit aus einem Eindruck wegdenken, oder einen hinzudenken wollen || will?



(2015–) Wittgenstein Source Bergen Nachlass Edition (WS-BNE). Edited by the Wittgenstein Archives at the University of Bergen under the direction of Alois Pichler. In: Wittgenstein Source, curated by Alois Pichler (2009–) and Joseph Wang-Kathrein (2020–). (N) Bergen: WAB.




To cite this element you can use the following URL:


BOXVIEW: http://wittgensteinsource.org/BTE/Ms-146,27r[3]et27v[1]_n

RDF: http://wittgensteinsource.org/BTE/Ms-146,27r[3]et27v[1]_n/rdf

JSON: http://wittgensteinsource.org/BTE/Ms-146,27r[3]et27v[1]_n/json