Nicht der Wirkung entspricht der Sinn,
sondern dem Zwe<c>k (der Zweck wird fest-
gesetzt, die Wirkung ist Sache der Er-
fahrung.)
   Die Bedeutung eines Wortes wird festge
setzt. Die Wirkung wird die Erfahrung leh-
ren.
   Soll ich also sagen, der Zweck eines Wortes
ist seine Bedeutung? — Was ist also nun der
Zweck des Wortes “Gras”? (Sage nicht, es sei
einfach der, in uns im Hörenden eine Vorstellung
von Gras hervorzurufen.) — Nach dem Zwe<c>k
der Löcher auf der Pianolarolle gefragt,
werde ich wohl ihre Wirkungsweise im Pianola
beschreiben. Aber ich könnte nicht den Zwe<c>k
dieser Löcher als Teil des Zwecks des Pianolas
darstellen, ˇetwa des Zwecks etwa, vielleicht, einen Menschen
aufzuheitern. Man könnte sagen, es sei
die Funktion des Schachspiels uns Vergnügen
zu machen; aber kann man die Funktion
des Rössels damit beschreiben, daß man
den Teil des ˇganzen Vergnügens zeigt, der auf das

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Rössel entfällt // zeigt, den uns das Rössel macht? //