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Zu § 13 S. 46

     Wie wirkt nun die hinweisende Erklärung? Sie lehrt den Gebrauch eines Zeichens; und das Merkwürdige ist nur, dass sie ihn auch für die Fälle zu lehren scheint, in denen ein Zurückgehen auf das hinweisende Zeichen nicht möglich ist. Aber geschieht das nicht, indem wir, quasi, die in der hinweisenden Definition gelernten Regeln in bestimmter Weise transformieren?
⌊⌊ Ich gebrauche eine mache von einer Zeichenerklärung Gebrauch für Transformationen, deren Paradigma
sie ist.
sie mir gibt.
⌋⌋
(Wenn z.B. der Mann, der mir vorgestellt wurde, abwesend ist und ich nun trotzdem seinen Namen gebrauche, dessen Gebrauch mir durch die Vorstellung – hinweisende Erklärung – erklärt wurde.) Wenn ich ihn nun brauche, in wiefern mache ich da von der hinweisenden Erklärung Gebrauch? Offenbar nicht in der Weise, in wel-
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cher ich in der Anwesenheit des Menschen von ihr Gebrauch machen konnte.
Es gibt ein Spiel, worin ich immer statt des Namens das hinweisende Zeichen geben kann, und eins, in welchem das nicht mehr möglich ist. (Und wir müssen nur daran festhalten, dass die Erklärung, als fortwirkende Ursache unseres Gebrauchs von Zeichen, uns nicht interessiert, sondern nur, sofern wir von ihr in unserm Kalkül Gebrauch machen können.) Eine Schwierigkeit // Es macht eine Schwieri[k|g]keit // in der Erklärung des Gebrauchs der hinweisenden Definition macht es dass wir Definition, dass wir verschiedene Kriterien der Identität anwenden (also das Wort
“identisch”
Identität
in verschiedener Weise gebrauchen), je nachdem, ob ein Ding sich vor unsern Augen bewegt, oder unserm Blick entschwindet und vielleicht wieder erscheint. Das ist wichtig, denn für den zweiten Fall gibt uns die hinweisende Definition eigentlich nur ein Muster Muster und tut nur, was auch der Hinweis auf ein Bild tut.
Denn die gegebene hinw. Erkl. nützt nichts, wenn …
Das drückt sich darin aus, dass die gegebene hinweisende Erklärung nichts nützt, wenn
wir vergessen haben, wie der Mensch, auf den gezeigt wurde, aussah.