• Collapse

  • Annotate using Feed The Pundit
  • Ts-227a Diplomatic transcription
  • Facsimile
  • Ts-227a,141[2]
  • prev
  • next
  • Drag

  ​ 
19
5
4
.
      “Aber ich meine nicht, daß, was ich jetzt (beim Erfassen) tue, die künftige Verwendung kausal und erfahrungsmäßig bestimmt, sondern daß, in einer seltsamen Weise, diese Verwendung selbst in irgend einem Sinne, gegenwärtig ist.” – Aber ‘in irgend einem Sinne’ ist sie es ja! Eigentlich ist an dem, was du sagst, falsch nur der Ausdruck “in seltsamer Weise”. Das Übrige ist richtig; und seltsam erscheint der Satz nur, wenn man sich zu ihm ein anderes [A|S]prachspiel vorstellt, als das, worin wir ihn tatsächlich verwenden. (Jemand sagte mir, er habe sich als Kind darüber gewundert,
daß
wie denn
der Schneider ‘ein Kleid nähen könne’ – er dachte, dies heißt, heiße es
würde
werde
durch (bloßes) Nähen ein Kleid erzeugt; etwa indem man etwa Faden an Faden legt und aneinander näh[e|t].)
 

(2015–) Wittgenstein Source Bergen Nachlass Edition (WS-BNE). Edited by the Wittgenstein Archives at the University of Bergen under the direction of Alois Pichler. In: Wittgenstein Source, curated by Alois Pichler (2009–) and Joseph Wang-Kathrein (2020–). (N) Bergen: WAB.




To cite this element you can use the following URL:


BOXVIEW: http://wittgensteinsource.org/BTE/Ts-227a,141[2]_d

RDF: http://wittgensteinsource.org/BTE/Ts-227a,141[2]_d/rdf

JSON: http://wittgensteinsource.org/BTE/Ts-227a,141[2]_d/json