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  • Ts-229
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  • Ts-229,445[3]et446[1] Diplomatic transcription
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1755.
     Wir lehren Einen die Bedeutung des Wortes “unheimlich”, indem wir es mit einem gewissen Benehmen in gewissen Situationen in Zusammenhang bringen (aber nicht: das Benehmen so nennen). Er sagt nun in solchen Situationen, es sei ihm unheimlich; und einmal auch, das Wort “ghost” habe etwas Unheimliches. – Inwiefern war das Wort “unheimlich” von Haus aus die Bezeichnung eines Gefühls? Wenn Einer davor zurückscheut, in ein dunkles Zimmer zu gehen, warum soll ich dies und Ähnliches die Äußerung eines Gefühls nennen? Denn “Gefühl” läßt uns ja doch an Empfindung und Sinneseindruck denken, und
Ts-229,446
446.
dies wieder sind die Gegenstände, die unsere Seele unmittelbar vor sich hat. ((Ich will hier einen logischen Schritt machen, der mir sehr schwer fällt.))


(2015–) Wittgenstein Source Bergen Nachlass Edition (WS-BNE). Edited by the Wittgenstein Archives at the University of Bergen under the direction of Alois Pichler. In: Wittgenstein Source, curated by Alois Pichler (2009–) and Joseph Wang-Kathrein (2020–). (N) Bergen: WAB.




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